Mit der Einführung konsekutiver Studiengänge an Universitäten
ist auch eine Verschiebung des Bildungsauftrages von Universitäten zu konstatieren.
So geben u. a. Ordnungsgrundlagen vor, stärker Kompetenzentwicklungsprozesse
bei den Studierenden hinsichtlich zukünftiger beruflicher Situationen anzustoßen.
Universitäre Bildung nimmt somit Formen einer beruflichen Bildung – konkret
berufsfeldorientierten Bildung – an. Dabei stellt die Universität als Lehr-Lernraum
unterschiedliche Herausforderungen an die Lernenden und unterscheidet sich
von anderen Bildungsorganisationen, wie z. B. berufliche Schulen. Diese Unterschiede
sowie die Schwerpunktverschiebungen führen dazu, dass die Übergänge in und
aus Universität stärker in den Blick genommen werden müssen.
Genau genommen können dabei drei Übergänge differenziert werden, die im Workshop
aus einer theoretischen wie praktischen Sicht thematisiert werden:
- Übergang Schule – Universität: Hier stehen Fragen der Studierfähigkeit
im Vordergrund und wie diese im Rahmen der schulischen wie hochschulischen
Bildung gefördert werden kann.
- Übergang Bachelor – Master: Im Workshop wird der Übergang vom Bachelor
zum Master aus einer empirischen Perspektive i. S. einer Bestandsaufnahme
zum Studierverhalten und einer erfahrungsbasierten Perspektive i. S. von
studentischen Orientierungen aufgenommen.
- Übergang Universität – Beruf:
Die Vorbereitung der Studierenden auf zukünftige berufliche Handlungsfelder
umschließt auch die Facette des Überganges von der Universität in die Arbeitswelt.
Dabei ist zum einen zu Fragen, welche Fähigkeiten aus Sicht der unternehmerischen
Praxis für den Berufseinstieg benötigt werden und zum anderen, wie Universitäten
den Übergang gestalten können. Beides wird im Workshop aufgenommen.