Workshop 29

Mit der Einführung konsekutiver Studiengänge an Universitäten ist auch eine Verschiebung des Bildungsauftrages von Universitäten zu konstatieren. So geben u. a. Ordnungsgrundlagen vor, stärker Kompetenzentwicklungsprozesse bei den Studierenden hinsichtlich zukünftiger beruflicher Situationen anzustoßen. Universitäre Bildung nimmt somit Formen einer beruflichen Bildung – konkret berufsfeldorientierten Bildung – an. Dabei stellt die Universität als Lehr-Lernraum unterschiedliche Herausforderungen an die Lernenden und unterscheidet sich von anderen Bildungsorganisationen, wie z. B. berufliche Schulen. Diese Unterschiede sowie die Schwerpunktverschiebungen führen dazu, dass die Übergänge in und aus Universität stärker in den Blick genommen werden müssen.

Genau genommen können dabei drei Übergänge differenziert werden, die im Workshop aus einer theoretischen wie praktischen Sicht thematisiert werden:

  1. Übergang Schule – Universität: Hier stehen Fragen der Studierfähigkeit im Vordergrund und wie diese im Rahmen der schulischen wie hochschulischen Bildung gefördert werden kann.
  2. Übergang Bachelor – Master: Im Workshop wird der Übergang vom Bachelor zum Master aus einer empirischen Perspektive i. S. einer Bestandsaufnahme zum Studierverhalten und einer erfahrungsbasierten Perspektive i. S. von studentischen Orientierungen aufgenommen.
  3. Übergang Universität – Beruf:
    Die Vorbereitung der Studierenden auf zukünftige berufliche Handlungsfelder umschließt auch die Facette des Überganges von der Universität in die Arbeitswelt. Dabei ist zum einen zu Fragen, welche Fähigkeiten aus Sicht der unternehmerischen Praxis für den Berufseinstieg benötigt werden und zum anderen, wie Universitäten den Übergang gestalten können. Beides wird im Workshop aufgenommen.